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Status quo Kletterpyramide

Der Schulträger ist am Zug

Seit einigen Jahren laufen die Schüler und Schülerinnen des Kant-Gymnsiums im Projekt „Run for help“ für einen guten Zweck und sammeln mit jedem gerannten Kilometer Spenden im Verwandten- und Freundeskreis. Inzwischen ist eine stattliche Summe von 100.000 € zusammengelaufen worden. 90 Prozent des Geldes ging bereits an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, die übrigen zehn Prozent dürfen die Schüler und Schülerinnen in ein schuleigenes Projekt investieren. Laut Herr Monnerjahn, der sich in den Jahren vor seiner Pensionierung sehr für dieses Projekt eingesetzt hatte, dürfen die beteiligten Schulen bis zu 50 Prozent der Geldspenden für eigene Zwecke nutzen. Daher ist es besonders erwähnenswert, dass unsere Kinder lediglich ein Zehntel für die eigene Schule einbehalten haben.

Nach einigen Jahren und etlichen Kilometern kann nun eine Kletterpyramide finanziert werden. Angebote von zugelassenen Geräten sind bereits geprüft worden, die baurechtlichen Voraussetzungen und die Bedingungen rund um den Brandschutz sind erfüllt, so dass dem Vorhaben nichts mehr im Weg steht. Im nächsten Schritt stehen die Ausschreibungen für die Erdarbeiten an, um die sich der Schulträger aktuell kümmert. Bleibt zu hoffen, dass diese Arbeiten, die für den Untergrund des Gerätes notwendig sind, nicht allzu lange auf sich warten lassen. Dann können jene Schüler und Schülerinnen, die schon seit Jahren für das Projekt laufen, noch vor dem Ende ihrer Schulzeit das Gerät auf dem Schulhof ausprobieren. Schön wäre es, wenn sie die Wertschätzung ihres hohen sozialen Engagements bei einer gebührenden Einweihung als noch aktive Schüler und Schülerinnen leibhaftig erfahren können.

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Nach der Veröffentlichung des Artikels „Kant-Gymnasium bekommt eine Kletterpyramide“ (Rhein-Hunsrück-Anzeiger, Ausgabe 29/2022) erreichen uns Fragen zum Status quo der Kletterpyramide. Wir halten alle Interessierten daher weiterhin auf dem Laufenden und stehen zu diesem Thema mit der Schulleitung und dem Schulträger im ständigen Austausch, denn die Investition in eine bewegte Schule ist insbesondere mit Blick auf die Gesundheit unserer Kinder und den engen Verhältnissen auf dem Schulgelände aus unserer Sicht eine sinnvolle Investition.